24.04.2021 | Universumspost

Wie wir trotz Angst unseren Weg gehen

Angst kommt dann, wenn Du kurz davor bist, etwas sehr Mutiges zu tun

Veränderungen können ganz schön Angst machen. Sich zeigen, sich und das, was man seinen Kunden anbieten möchte, kann so schwerfallen. Du bringst etwas von innen, von dir ganz persönlich, nach außen. Für jeden sichtbar. Du zeigst dich von Deiner verletzlichen Seite. Und wenn dann die befürchtete Kritik kommt? Was, wenn dein Angebot, deine Dienstleistung keinen interessiert? Was, wenn das doch nicht der richtige Weg ist? Und dann befindest du dich in einer negativen Gedankenspirale. Die Gedanken zu der Angst, was alles passieren könnte ist größer als das, was vielleicht tatsächlich passiert. Und sie löst negative Gefühle aus, die sich zum Beispiel durch Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen ihren Weg suchen, um sich dir zu zeigen. Hast du das auch schon erlebt?

Den nächsten Schritt wagen, auch wenn nicht alles „perfekt“ ist

Das kenne ich auch nur zu gut! Ich hatte schon lange mit dem Gedanken gespielt einen Podcast zu machen. Einen Podcast, der so ganz anders ist als das, womit ich mich bis zu diesem Zeitpunkt im Außen sichtbar gemacht hatte. Und dann habe ich den Entschluss gefasst, mir die Technik angeeignet und 2019 die erste Podcastfolge aufgenommen. Ich war nicht zufrieden. Ich wollte noch eine machen. Es war noch nicht „perfekt“. Ich habe es trotzdem so gelassen. Als ich in einem richtig guten “State of Mind” war, richtig motiviert, mit meiner Vision vor Augen, habe ich sogar noch eine zweite und dritte Folge mit aufgenommen. Und das lief dann schon sehr viel besser.

Aber die erste Folge – über mich – hat mich dann doch noch beschäftigt. Wie bekomme ich denn alle meine Aspekte, die mich interessieren oder die mich ausmachen, über die ich sprechen möchte, in einer Folge unter. Die Antwort? Gar nicht. Damit war ich natürlich nicht sonderlich zufrieden. Aber ich wusste, ich musste das jetzt abschließen. Besser würde es nicht werden. Ich war ganz stolz, dass ich mich getraut hatte meine Wahrheit zu sprechen. Meine Meinung, wie ich bin, wie ich die Dinge sehe. Allerdings hat sich dann auch ganz schnell der innere Kritiker gemeldet:

Ist das gut genug? Interessiert sich jemand dafür? Was, wenn ich kritisiert werde? Denn eine Kritik gegen das, was du aus dem Herzen nach außen bringst, trifft uns ja meist, wenn wir noch nicht wirklich hundertprozentig hinter unserem Tun stehen. Und dann habe ich lauter Ausreden gefunden, warum mein Podcast noch nicht online gehen kann. Ich habe noch kein Podcast-Bild. Also, Podcast-Bild erstellt. Nächste Ausrede: Ich habe noch kein Intro und Outro gesprochen. Also, Intro und Outro aufgenommen. Nächste Ausrede: Ich habe noch keine Hintergrundmusik gefunden. Mich hingesetzt, zwei Lieder angehört, Hintergrundmusik ausgesucht und gekauft.

Und während dieses Prozesses hat sich ein inneres Spannungsfeld von „Ich freue mich wahnsinnig mit meinem Herzensthema rauszugehen“ und „Kann ich das machen? Interessiert das überhaupt jemanden? Ist das Thema zu kontrovers? Kann man es falsch verstehen?“. Und schwupps, da waren sie wieder die inneren Glaubenssätze wie: „Ich bin nicht gut genug. Die Aufnahmen sind noch nicht gut genug“. Ich kenne diese Gedankenmuster. Ich habe sie schon vor längerer Zeit entlarvt und sie kommen natürlich immer wieder mal zurück.

Du hast Gedanken, aber Du bist nicht Deine Gedanken!

Kennst du das? Immer wenn du kurz davor bist etwas Neues zu tun, dann kommt plötzlich die Angst und mit ihr negative Gedanken und daraus resultierende Emotionen? Und vielleicht meldet sich auch dein Körper? Als ich die Musik für meinen Podcast rausgesucht hatte und wusste, jetzt wird geschnitten und dann geht’s online, hab ich mich erst unglaublich gefreut. Und dann hatte ich so eine halbe Stunde später plötzlich Halsschmerzen. Wenn du schonmal etwas von Chakren gehört hast – deine Energiezentren – steht der Hals für „Ich spreche meine Wahrheit“. Zack, da war sie wieder meine Blockade. Ganz heimlich, in meinem Unterbewusstsein, haben sich meine Ängste verselbstständigt.

Vertraue Deiner Intuition. Sie leitet Dich.

Mutig ist, es dann trotzdem zu tun. Raus zu gehen mit dem, was du im Inneren spürst. Wenn du tief im Herzen weißt: Du möchtest das unbedingt machen. Es kommt aus dem Herzen und entspricht deinem ganz eigenen Weg. Dann im Vertrauen zu sein, dass es genau so gut ist. Im Vertrauen zu sein, dass deine Intuition dich nicht umsonst dorthin geführt hat, wo du gerade stehst und was dein Weg ist. Im Vertrauen zu sein, seine berufliche Vision mit jedem nächsten Schritt zu formen.
Glaube an dich. Glaube an deine Vision von deinem Business. Dann glauben auch deine Kunden an dich. Denn deine innere Welt erschafft immer deine äußere Welt.
Ich wünsche dir viel Erfolg beim Erschaffen deines nächsten mutigen Schrittes. Gerne begleite ich dich dabei, ob in einer einmaligen 1:1 Soulsession oder über einen längeren Zeitraum innerhalb eines Mentorings – vereinbare gerne ein unverbindliches Kennenlerngespräch. Ich freue mich auf dich.

Von Seele zu Seele
Deine Yvonne

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